oder Sommer-Blog-Pause
Es ist mal wieder soweit. Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Ich verabschiede mich in meinen Urlaub.
Ich werde langweile Dinge tun, die Männer so machen, wenn sie Urlaub haben. Herumlungern und Bier trinken. Zwischendurch mal einen Cuba Libré, um dann gleich wieder ein köstlich kaltes Bier zu trinken.
Sonntag geht der Flieger und der Koffer ist gepackt. All die wichtigen Dingesind eingepackt, die ein Mann so im Urlaub braucht. Netbook, PSP, meine Glücksunterhose, eine Zahnbürste, Kreditkarten und einen Schlitzhasen. Mehr brauch man(n) nicht.
Danke für die vielen Buchtipps. Ich habe tatsächlich einige davon beherzigt und werde sie mit in den Urlaub nehmen.
In dem Sinne, habt eine schöne Zeit. Wenn es sich ergibt, werde ich vielleicht von unterwegs von mir hören bzw. lesen lassen.
Bis die Tage.
Samstag, Juli 04, 2009
Sommerpause
Der lange Arm der Vergangenheit
oder Lust auf Sauereien?
Als ich gestern Abend nach Hause kam, zog ich einen Brief aus dem Postkasten. Ich drehte den Umschlag hin und her und warf einen Blick auf den Absender. Aha, dachte ich bei mir, Snoopy. Na großartig. Lange nichts mehr davon gehört.
Der Kontakt war zwar nie so richtig abgerissen, aber in den letzten 1 1/2 Jahren nun auch nicht unbedingt intensiv. Man schreibt sich halt so alle 2 - 3 Monate einen Brief, weil man sich halt schon 20 Jahre kennt, aber das war es dann auch wieder. Seit dem ich damals genötigt wurde, mit ihren Eltern Kaffee trinken zu gehen, wobei man mich als potentiellen Kandidaten für eine Beziehung vorstellte; alle wussten davon, nur für mich war das Thema neu und ich mich anschließend aus dem Staub gemacht hatte, war das Verhältnis ein wenig distanzierter. Wobei sie unterschwellig das Thema nicht so unbedingt aufgeben hatte.
Wenn meine damalige Freundin gewusst hätte, was da wieder abgelaufen wäre, dann hätte sie mich bestimmt einen Kopf kürzer gemacht. Aber... sie wusste es nicht. Seelig sind die Ahnungslosen.
Ich überflog den Text und hob die Augenbrauen. Ich kenne sie und ihre Aussagen schon eine Weile und sehr gut. Die Meta-Botschaft des Briefes war die folgende:
Man wünsche mir einen tollen Urlaub und freue sich ja für mich, dass ich ja nun doch wieder eine feste Beziehung hätte und äußerte Mitleid darüber, wie beruflich eingespannt ich sei. Abgesehen davon, genug der Höflichkeit, hätte ich ja nun meine feste Beziehung, ich hätte mit einem halben Jahr der Treue meine Show absolviert, sie würde gerne mal wieder nach Metropolis kommen und dabei könnte man ja wieder an das anknüpfen, womit man sich früher die Zeit vertrieben hätte. Also, ich solle doch mal einen Termin vorschlagen. Sie würde auf eine Antwort warten.
Ähäm... genau. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die Frage im letzten Brief bereits beantwortet. Nö.
Aber irgendwie scheint sie das zu ignorieren. Frauen, hören und lesen auch nur das was sie hören oder lesen wollen.
Fehlstart
Dass sind die Momente in denen man sich fragt, ob mit einem wirklich noch alles okay ist.
Samstag, erster Urlaubstag. Man geht nach einer Serie von Cuba Librés in Bett, um dann 6:20 Uhr aufzuwachen.
Verschwitzt und mit zitternden Händen machst Du Dir einen Kaffee, weil Du erst einmal klar kommen, die Gedanken ordnen musst, weil Dir gerade die verrücktesten Gedanken zu einigen Frauen durch den Kopf gegangen sind und Du so etwas wie eine kleine Tiger-im-Käfig-Panik-Attacke hattest.
Der erste klare Gedanke 5 Minuten später ist, soweit man überhaupt von klaren Gedanken sprechen kann, dass Du am Freitag vielleicht doch noch 2 oder 3 Telefonate hättest führen sollen, Du vergessen hast, Mitarbeiter R. zusammenzuscheißen, weil er das Thema immer noch nicht gelöst hatte, was Du im aufgetragen hast und Deine größte Sorge ist, was Deine Chefin mit Deinen Zahlen anstellt, während Du im Urlaub bist und sie am Forecast herum fummelt.
Vielleicht sollte ich einfach ein paar Zahlen in Excel hin und her schieben und mir eine Powerpoint Folie zusammenbasteln, nur so aus Spaß, dann geht es mir vielleicht gleich wieder besser.
Freitag, Juli 03, 2009
Die MiM´schen Entscheidungsregeln
Entscheidungsregel 1.
Wenn ein Mann sich zwischen einer hübschen intelligenten Frau und einem Flittchen mit dicken Möpsen entscheiden muss, wird er immer die auswählen, die ihm am wenigstens auf lange Sicht die Nerven ruiniert.
Entscheidungsregel 2.
Wenn beide gleich nervig sind, dann nimm die mit der längeren Zunge.
Das Cuba-Libré-Heimwerker-Set
oder Urlaubsanfang
Ich habe jetzt Urlaub. Mein Urlaub fängt genau jetzt an. Nach dem ich aus dem Büro raus bin, war ich noch in der Heimwerker-Abteilung. Und dort hatten sie dieses sagenhafte und schnucklige Heimwerker-Set für den Mann zu Hause.
Ich konnte nicht widerstehen und habe es gleich gekauft. Und natürlich werde ich es heute Abend gleich mal ausprobieren.
Ich werde gleich etwas leckeres Essen gehen und mich anschließend auf meinen Urlaub einstimmen..
Scheidungsjubiläum
oder Aus und Vorbei
Genau heute, vor 2 Jahren, wurde ich geschieden. 10:30 Uhr hatte ich den Termin. Zehn Minuten später wurde das Scheidungsurteil gesprochen. Dann sind wir noch einen Kaffee trinken gegangen.
War ein verrückter Tag. Noch beim Warten auf den Termin im Wartebereich des Gerichts, haben wir darüber gesprochen, ob für den gemeinsamen Ausflug mit den Freunden in zwei Wochen alles organisiert wäre.
Die Anwältin hat nur mit dem Kopf geschüttelt. Fragte immer wieder nach, warum wir uns überhaupt Scheiden lassen wollten und dass das so mit die dünnste Scheidungsakte gewesen sei, die sie je zu sehen bekommen hätte.
Und letztlich war das Geld für den Ehevertrag eine der besten Investitionen meines Lebens. Hat mir eine Menge Geld gespart.
Wie sich so ein halbes Jahr feste Beziehung anfühlt
oder Wie ein Tiger im Käfig
Nun ist es nicht ganz ein halbes Jahr, dass Frau Polly in mein Leben getreten ist und es sich gleich mal bequem eingerichtet hat.
Ich gebe es ja zu, so schlecht ist eine feste Beziehung nicht. Da gibt es schon positives, aber natürlich auch die etwas krümelige Seite des Schokoladenkeks.
Ein Pluspunkt ist natürlich die feste Beziehung, die man(n) bekommt. Dafür muss man allerdings auch das ganze Rudel aufgeben. Hat man nun Sex mit einer Frau, hatte man vorher... lassen wir das, ich will darüber nicht nachdenken, sonst komme ich auf dumme Gedanken.... zu spät.
Hat man vorher gearbeitet und sich am Wochenende anderweitig die Zeit mit Wein, Weib und Kumpels vertrieben, so dominiert nun am Wochenende dieses Paar-Dings-Bums, was halt Paare so machen... also ihr wisst schon... Paar-Sachen halt.
Es ist ja nicht so, dass ich die Streifzüge mit den Jungs vermisse, wenn wir in Metropolis, in diversen Kneipen eine Runde nach der anderen bestellt, diese eine Rothaarige mit den Sommersprossen und den dicken Möpse angestarrt haben und sie anschließend noch ein Runde auf ein kühles Getränk einluden. All die Ausflüge, bei denen wir so viel Wert auf Kultur legten.
Bewusst wurde mir, dass der Zug abgefahren war, als ich feststellte, dass die Freunde sich den Namen der Frau merkten, die mich begleitete und nicht mehr die Aussage kam, ist mir klar, dass Du nicht alleine kommst, aber sage mir vorher nochmal mit wem.
Da gibt es die Tage, da fühlt es sich gut an und dann gibt es diese Tage, wo man sich fühlt wie ein Tiger in einem riesigen Freiluftgehege. Viel frische Luft, viel Auslauf, aber dennoch... es ist und bleibt ein Käfig.
Statt zu jagen, gibt es regelmäßige Fütterungszeiten.
Erzähle mal einem Angler, er solle anstatt selbst gefangenem Lachs aus dem Fluss, Fischstäbchen essen....
Letzter Arbeitstag vor Sommerpause
Großartiger Tag... noch ein paar Stunden. Wenn der Arbeitstag rum ist, dann habe ich Urlaub.
Ich wiederhole noch einmal zum Mitschreiben U-R-L-A-U-B.
Donnerstag, Juli 02, 2009
Auf der Suche nach Urlaubsliteratur
Ich brauche noch 2 oder 3 Bücher für den Urlaub. Lockere, leichte und unterhaltsame Lektüre für den Mann Mitte 30.
Hat jemand irgendwelche Vorschläge oder Ideen?
Willkommen bei Wünsch-Dir-was
oder Der Job hier ist doch kein Wunschkonzert
Manchmal frage ich mich wirklich was in den Köpfen von Kollegen und Mitarbeitern vorgeht.
Da gibt es Mitarbeiter, die beginnen eine Grundsatzdiskussion darüber, dass man höflich nachfragen sollte, wenn man eine Liste haben möchte a la "könntest Du mir bitte die Liste XYZ zur Verfügung stellen", anstatt die Ansage zu machen "ich benötige die Liste XYZ bis 18 Uhr zum Datum X".
Ersten, in der Zeit wo die Dame diese Email geschrieben hat, wäre die Liste schon fertig gewesen.
Zweitens, ist die Nachfrage nach der Liste nichts was eine Handlungsoption beinhaltet, sondern die Liste ist eine Notwendigkeit für den Abschluss und bildet die Basis für die Verteilung der Kosten eines Kostenträgers. Der letztlich ihren Bereich entlasten wird. Dieses sollte eigentlich in ihrem Interesse liegen.
Aber anscheinend ist es das nicht.
Wenn dem so ist, wovon ich ausgehen darf, werde ich das jetzt einfach mal weiter eskalieren lassen. Kostet mich ein Lächeln und eine Email an den Interims-Manager, der gerade ihren Bereich übernommen und dort aufräumen soll. Er ist sehr danach bestrebt ist, dass sein Bereich gut da steht, weil er gerne den Vertrag mit uns verlängern möchte. Da macht es sich nicht so gut, wenn er seinen Laden, die Kosten und seine Mädels nicht im Griff hat und dass das Controlling diese Meinung verkündet und gegenüber der Obersten Heeresleitung sagt, dass dieser Bereich leider sich nicht in der Lage sieht, Informationen zu liefern.
Ich drücke jetzt mal den Knopf für die Email, zähle mal langsam rückwärts und lass mich überraschen was passiert. Ich habe da schon so eine Ahnung. 4 Leute auf dem Verteiler gesetzt und dann mal los.... ich kann echt ungemütlich werden, wenn Leute nicht den Job machen, für den sie bezahlt werden.
23... 22... 21...
Nachtrag 16:54 Uhr:
Geht doch... warum immer erst mit Druck. Muss doch nicht sein. Angst macht selbst den Schnecken Flügel.
Manchmal ist es wirklich unglaublich in welche hektische Betriebsamkeit manche Leute kommen können, wenn man sie nur.... etwas mehr motiviert.




